MY Life

Gemeinsam mit meinem Kumpel Thomas Große (guitar, vocals) standen an diesem Dezember-Abend unsere nachfolgend aufgeführten Weg-Gefährten mit uns auf der Bühne: Michael "Bonham" Golle (drums), Uwe Schütze (bass), Alexander Beer (keyboards), Gunder "Gundi" Rodler (drums), Renè Voigt (bass), Ute Seifarth (vocals), Jörg "Jogi" Seifarth (saxophone), Ralph "Rundi" Jähn (drums), Stefanie Müller (bass), Ingo Graf (guitar), Wolfram Radig (drums), Jochen Wolf (guitar), Alexander Hohmuth (bass), Erhard Taubert (drums), Stefan Jedamzik (bass) und Franz Spiegel (guitar) sowie der legendäre Beatles-Manager, Star-Club Gründer, Musik-Promoter und Bestseller-Autor Horst Fascher als Laudator. Leider konnten Rocco "Dr. Rock" Basler (keyboards) wegen Krankheit und Andreas "Wanze" Kretzschmar (drums) terminlich bedingt nicht dabei sein; vielleicht klappt´s ja beim 40. Jubiläum!?

Nachdem ich, nach einem Auftritt zur "Beatles Convention" 2008 in Halle, vom legendären Hamburger Star-Club Gründer Horst Fascher angesprochen wurde, weil diesem der Gig und vor allem unser Gesang so gut gefiel, blieb ich lange Zeit nur in telefonischem Kontakt mit Horst. Schließlich beschlossen wir zwei Jahre später ein Wiedersehen bei einem gemeinsamen Auftritt im Hamburger Museum "Beatle-Mania". Horst stellte dort sein aktuelles Buch "Horst Fascher - The Guy, who Brought" vor und ich umrahmte diesen Event mit entsprechender Musik und vielen Songs aus meinem reichhaltigen Repertoire. Das beeindruckte das Publikum in solcher Art und Weise, dass die Musik nicht nur den in Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse mit "seinen Jungs" (den Beatles) schwelgenden Horsti, mehrfach zu Tränen rührte... der Beginn einer sehr herzlichen und in diesem Geschäft sehr seltenen Freundschaft.

An diesem Tag traf ich den Grafik Designer, Illustrator, Musiker und Produzenten Klaus Voormann und lauschte im kleinen Kreis den Storys und Anekdoten seines bewegten Lebens. Als Bassist war er u.a. Mitglied der Band von Manfred Mann ("Mighty Quinn" etc.), Gründungsmitglied der Plastic Ono Band ("Imagine" etc.) und spielte in den 70er Jahren auf unzähligen Alben von John Lennon, George Harrison, Ringo Starr, Carly Simon, Harry Nilsson, Randy Newman, Eric Clapton oder B.B. King. Für die beiden LP-Cover "Revolver" (The Beatles 1966) und "Concert For Bangladesh" (George Harrison 1971) gewann er einen Grammy. 2003 veröffentlichte er seine Biografie und nun in diesem Jahr sein erstes eigenes Album "A Sideman's Journey" mit den für ihn wichtigsten Songs aus seiner Zeit als bekannteste "Sideman" der Rochmusik-Geschichte.

Nach einem Konzert 1999 in der "Alten Oper" in Frankfurt/M. hatte mir schon einmal meine gute alte "Takamine EF 341 C" von James Taylor signieren lassen und war sehr stolz drauf, das geschafft zu haben. Da es zu dieser Zeit meine einzige Akustik-Gitarre war, ich sie ständig bei all meinen Auftritten wie auch zu Hause in Benutzung hatte und die schwarze Klavierlack-Optik irgendwann aussah "wie Sau", musste ich das gute Stück natürlich auch mal putzen. Dabei verwischte leider die Signatur von J.T. und schließlich hatte ich sie gänzlich entfernen müssen; es gibt aber Fotos aus dieser Zeit, wo man die Signatur gut erkennen kann. Jetzt, nach mehr als 11 Jahren, musste James nach seinem Konzert im Hamburger Stadtpark eben nochmal "ran" und unterschrieb erneut drauf. Das war der Höhepunkt eines tollen Abends mit Legenden wie Steve Gadd (drums) und Michael Landau (guitar) in J.T.'s Band.

Nachdem ich bei einer Veranstaltung in der "Kunstscheune" in Neuburg a.d.D. den sympathischen Menschen, großartigen Musiker und excellenten Songwriter C.B. Green kennenlernte, ich im darauffolgenden Mai 2008 gemeinsam mit ihm eine Songwriter-Specail-Tour durch Bayern spielte und wir spontan Pläne für eine weitere Zusammenarbeit schmiedeten, organisierte ich für den Herbst desselben Jahres eine ähnliche Songwriter-Special-Tour in meiner Region Thüringen und Sachsen. Mit dabei war, wie auch schon im Mai, die unglaublich begabte Sängerin und Songschreiberin Bonita und gemeinsam brachten wir für einige Abende bei wunderschönen Konzerten unsere eigenen Songs zu Gehör. Dabei standen wir stets gemeinsam auf der Bühne, wechselten uns nach jedem Song ab und unterstützten spontan und mit viel Spaß, die Darbietungen der jeweils anderen!

Mit dem Pianisten und Band-Kollegen Rocco "Dr. Rock" Basler war ich zu dieser Zeit inmitten der Vorbereitungen und auch intensiven Proben für unser gemeinsames Programm "Fire And Rain - Das James Taylor Tribute". Die Idee dazu entstand schon einige Zeit bevor James Taylor selbst sein "One Man Band-Konzert" mit dem Pianisten Larry Goldings auf CD und DVD veröffentlichte, aber die Art und Weise dieser Duo-Besetzung war für unsere Arbeit dann roter Faden und Ansporn zugleich, dieses Programm zu verwirklichen. Nach einigen tollen Konzerten in der "Nicolaikirche" Auerbach, der "Kunstscheune" Neuburg a.d.D. oder auf "Burg Posterstein", die uns wirklich riesen Spaß machten, legte ich das Taylor-Tribute aber erstmal wieder auf Eis, da die Nachfrage bei Veranstaltern fast "null" war. Vielleicht verwirkliche ich das ganze irgendwann ja mal in großer Band-Besetzung; so wie J.T. auf seinem Live-Album 1993!?

Eines meiner bisher schönsten eigenen Konzert-Erlebnisse war das John-Lennon-Tribute am 17.Februar 2007 im großen Haus vom "Vogtland Theater" in Plauen. Anfangs noch mit total kaputter Stimme von einem "Bis-nachts-halb-drei-Gesinge" in Sachsen-Anhalt, wenig Schlaf und stundenlangem Aufbau und Soundcheck, sog ich die tolle Stimmung des Publikums auf und wuchs dadurch über mich hinaus. Neben einem richtig guten Sound hatten wir vor allem auch eine wunderschöne Beleuchtung, welche das musikalische Erlebnis, für uns genauso wie für die Zuschauer, auch optisch zu einem Ereignis machte. Außerdem wurde das komplette Konzert in Ton und Bild mitgeschnitten, woraus letzlich die Live-CD "Come Together - Das John Lennon Tribute" entstand. Einige der Songs sind als einzelnes Video unter "My Videos" oder auf meiner "You-Tube-Seite" zu sehen.

Vor den Pudhys hatte ich im Laufe der Jahre schon mehrmals und eindrucksvoll als Support spielen können, aber immer nur als Solist. Diesmal, beim Open Air in Klötze, konnten wir mit unserem Trio "Geffarth, McCorkey & Greek" und unserem, sich vollkommen von der Musik der Pudhys unterscheidenden, Mix aus "Irish & American Folkrock", vor den berühmten Headlinern behaupten - was ganz sicher nicht einfach ist. Aber wir "bestanden" und schlugen ziemlich gut beim Publikum ein. Ob das hier zu sehende Foto vor, nach oder zwischen unserer beiden Auftritte entstand, weiß ich leider nicht mehr. Aber stolz bin ich in so einem Moment schon, mit solch Größen der Ostdeutschen Rock-Musik "auf einem Trabant zu sitzen" (v.l.n.r.): Freddie McCorkey, The Greek, Peter "Bimbo" Rasym, Peter Meyer, Dieter "Maschine" Birr, ich, Dieter "Quaster" Hertrampf und Klaus Scharfschwerdt.

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